Systementwicklung
Wir verbinden bestehende Systeme, machen ihre Daten nutzbar, automatisieren Abläufe und bauen gezielt neu, wo der Bestand nicht mehr trägt. Ohne neue Abhängigkeit: Zugänge und Code bleiben auf deinen Accounts.
Für mittelständische Unternehmen, deren Abläufe an gewachsener Software hängen — ERP, Shop, interne Anwendung oder Schnittstelle.
Die Ausgangslage
Software wird selten allein deshalb zum Problem, weil ihr Code alt ist. Meist hat sich um sie herum längst mehr verändert: Mengen, Abläufe, Systeme und Erwartungen.
Der Ablauf ist über Jahre gewachsen, die Anwendung steht still. Die Lücke füllen Menschen.
Ziel: Den Ablauf zurück in die Software holen
Excel als Zwischenschicht
Was die Anwendung nicht kann, erledigt eine Tabelle daneben — und die kennt nur eine Person wirklich.
Handarbeit skaliert nicht
Was bei hundert Vorgängen im Monat ging, kostet bei dreitausend Qualität und Nerven.
Doppelt erfasst
Dieselbe Information wird an zwei Stellen eingetragen, weil die Systeme sie nicht voneinander bekommen.
Investiert wurde längst. Nur bleiben die Daten in getrennten Töpfen, und die Übergaben laufen von Hand.
Ziel: Aus Einzelsystemen einen durchgängigen Ablauf machen
Kein Anschluss
Das wichtigste System hat keine brauchbare Schnittstelle — und der Hersteller plant auch keine.
Daten da, nicht nutzbar
Die Zahlen liegen im System, aber niemand kommt in einer Form heran, mit der sich arbeiten lässt.
Zwei getrennte Wege
Kundinnen und Kunden durchlaufen zwei Prozesse mit zwei Anmeldungen, weil intern zwei Systeme nebeneinanderstehen.
Die Anwendung hält den Anforderungen nicht mehr stand. Jede Änderung kostet mehr als die letzte.
Ziel: Geordnet ersetzen, statt weiter zu flicken
Nur auf einem Rechner
Die Software läuft an genau einem Platz, ohne Zugriffsrechte, ohne Web — und alle anderen fragen nach.
Jede Anpassung ein Projekt
Kleine Wünsche brauchen Wochen, weil der Unterbau sie nicht vorgesehen hat.
Gewachsen, nicht gebaut
Mehrere Systeme sind parallel entstanden, jedes mit eigenem Datenstand und eigener Anbindung.
In allen drei Fällen fangen wir bei dem an, was schon läuft — nicht bei einem leeren Blatt.
Wie wir arbeiten
Wir planen kein Großprojekt mit einem einzigen Stichtag. Nach der Lösungsskizze entscheidest du, welche Umsetzungsschritte du beauftragst. Jeder fertiggestellte Schnitt soll eigenständig nutzbar sein.
Schritt 1
Die Lösungsskizze
Wir sehen uns an, wie der Ablauf heute wirklich läuft — nicht wie er dokumentiert ist. Dazu gehört, mit den Leuten zu sprechen, die ihn täglich machen, und zu prüfen, was die bestehenden Systeme hergeben. Daraus wird ein Zielbild, eine Bewertung und eine Reihenfolge sinnvoller Umsetzungsschnitte mit Aufwandsrahmen.
Schritt 2
Schnitt für Schnitt
Der erste beauftragte Schnitt wird umgesetzt und in Benutzung gebracht, bevor der nächste beginnt. Bestehende Systeme binden wir ein, solange sie tragen. Wo Ersatz nötig ist, lösen wir sie schrittweise ab statt an einem Stichtag.
Schritt 3
nur was noch sinnvoll ist
Nach jedem Schnitt entscheidest du neu. Was sich in der Benutzung als überflüssig herausstellt, bauen wir nicht — die Reihenfolge aus der Skizze ist ein Vorschlag, keine Bestellung. Was wir bauen, dokumentieren wir so, dass auch ein anderes Team es weiterführen könnte.
Schritt 4
dein Team oder wir
Am Ende gehört alles dir: Code, Zugänge, Dokumentation. Wenn dein Team weitermacht, übergeben wir. Wenn nicht, können wir die Verantwortung für den Betrieb übernehmen — das ist unser anderes Angebot, die Systemverantwortung.
Systemverantwortung ansehen ›Woran wir konkret arbeiten
Ausgangspunkt ist nie die gewünschte Technologie, sondern der Ablauf, der heute nicht funktioniert. Das hier ist keine einzeln buchbare Werkzeugliste: Je nach Ausgangslage verbinden wir die zwei oder drei Bausteine, die nötig sind, um einen konkreten betrieblichen Ablauf zu verbessern.
Der Prozess hat sich verändert
Wir machen implizite und kaum dokumentierte Abläufe sichtbar — als Karte, an der zu sehen ist, wo Arbeit doppelt läuft, wo Informationen verloren gehen und wo Automatisierung sinnvoll entlasten kann.
Für Unternehmen mit gewachsenen Strukturen, die zuerst einen Überblick brauchen, bevor sie über Werkzeuge reden.
Bevor gebaut wird, muss klar sein, was entstehen soll. Wir führen die Anforderungen zusammen — fachlich, technisch und entscheidungsreif.
Für Unternehmen vor einem größeren Softwarevorhaben, die nicht erst in der Umsetzung merken wollen, dass die Hälfte fehlt.
Wiederkehrende, arbeitsintensive Abläufe laufen künftig selbst — auf Basis eines geklärten Prozesses und mit Werkzeugen, die zu deinen bestehenden Systemen passen. Mit so viel menschlicher Kontrolle, wie der Prozess braucht.
Für Unternehmen, die ihre Abläufe schon kennen und den nächsten Schritt gehen wollen.
Die Systeme reden nicht miteinander
Wir bauen einen belastbaren Datenfluss zwischen zwei konkreten Anwendungen — mit Augenmerk darauf, dass er auch unter Last und im Fehlerfall hält.
Für Unternehmen, deren wichtige Systeme keine Standardschnittstellen haben und die sie trotzdem an moderne Anwendungen anbinden wollen.
Wenn dein System keine oder nur eine rudimentäre Schnittstelle hat, machen wir es grundsätzlich zugänglich — für die Anbindung heute und für alles, was später dazukommt.
Für Unternehmen mit selbst verwalteter Software, der die Anschlussfähigkeit fehlt.
Datensilos aufbrechen, Datenflüsse aufbauen, Auswertungen dorthin bringen, wo entschieden wird. Grundlage für Reporting, Automatisierung und alles, was danach kommt.
Für Unternehmen, die wissen, dass in ihren operativen Systemen etwas liegt — und keinen praktikablen Weg haben, es zu nutzen.
Die Lösung trägt nicht mehr
Gewachsene Landschaften analysieren und in eine tragfähige Ordnung bringen — mit Blick auf Infrastruktur, das eigene Team und das, was als Nächstes ansteht. Anders als der Zustandsbericht, der die Betriebsfähigkeit eines Systems klärt, entwirft das ein Zielbild für die nötigen Veränderungen.
Für Unternehmen, die Ordnung in eine gewachsene Landschaft bringen, Risiken aufdecken oder eine Altlösung ablösen wollen.
Wenn eine Lösung nicht mehr trägt, bauen wir sie neu — Fachanwendungen, interne Werkzeuge, Shopsysteme samt ERP-Anbindung und Multichannel-Aufbauten. Schrittweise ablösbar statt als Großprojekt mit einem Stichtag.
Für Unternehmen, deren bestehende Anwendung den Anforderungen nicht mehr standhält.
Wenn ein geklärter Prozess von Klassifikation, Suche, Zusammenfassung oder Assistenz profitiert, integrieren wir passende Modelle in die bestehende Anwendung — als Teil des Arbeitsablaufs, nicht als isoliertes Chatfenster.
Für Unternehmen, bei denen ein konkreter Ablauf durch KI schneller oder verlässlicher wird — nicht für die Suche nach einem Anwendungsfall.
Was dabei herauskommt
Der Prozess hat sich verändert
Einheitliche Anlageberatung, GLS Bank
Das zentrale Banksystem konnte die Wirkung von Anlageprodukten nicht darstellen. Beraterinnen und Berater behalfen sich mit eigenen Präsentationen — in schwankender Qualität und uneinheitlicher Aussage. Wir haben ein webbasiertes Beratungswerkzeug gebaut, das Portfolios vor und nach der Investition zeigt und daraus CI-konforme Handouts erzeugt. Der Ablauf ist damit wieder in der Software, nicht in PowerPoint.
Die Systeme reden nicht miteinander
Zentrale Fondsverwaltung, GLS Bank
Für jede Empfehlung mussten Mitarbeitende die aktuellsten Dokumente aus den Portalen verschiedener Fondsgesellschaften zusammensuchen. Der Weg war langsam und fehleranfällig, veraltete Dokumente ein reales Compliance-Risiko. Wir haben die Quellen angebunden und die Dokumente an einer Stelle zusammengeführt — automatisch aktuell, statt von Hand gesammelt.
Die Lösung trägt nicht mehr
Webzugriff für eine Pferdepension
Stallmeister, die Software einer Pferdepension, erfasste wertvolle Daten zum Fressverhalten der Pferde, lief aber nur auf einem zentralen Rechner und ausschließlich für Administratoren. Über dreißig Besitzerinnen und Besitzer kamen an ihre eigenen Daten nicht heran. Wir haben die Anwendung ins Web geholt und ein Rechtemanagement ergänzt — dieselben Daten, jetzt für die, denen sie gehören.
Und wenn eine Plattform als Ganzes an ihre Grenze kommt: Bei Stattbuchung.de haben wir sie in einem Sonderfall nicht nur modernisiert, sondern auch als Produkt übernommen — rund 80 Prozent der Kerndomänen refaktoriert, etwa 20 Releases ausgeliefert.
Wie du anfängst
kostenlos
Dreißig Minuten. Du erzählst, was hakt; wir sagen dir, ob wir die Richtigen sind und was ein sinnvoller erster Schritt wäre. Wenn es nicht passt, sagen wir das.
950 € netto
Für einen klar abgegrenzten Ablauf, zum Festpreis. Bei größeren Systemlandschaften legen wir im Kennenlernen fest, welcher Teil zuerst untersucht wird. Danach hast du ein Dokument in der Hand, mit dem du entscheiden kannst — auch gegen uns.
Die Skizze gehört dir, auch wenn du danach nichts mit uns baust.
je Schnitt
Jeder Schnitt hat ein fachliches Ergebnis, das sich prüfen und produktiv einsetzen lässt — einen automatisierten Übergabeschritt, eine angebundene Datenquelle, einen fertigen Teil einer neuen Anwendung. Vor der Beauftragung bekommst du je Schnitt einen beschriebenen Leistungsumfang und einen Aufwandsrahmen; abgerechnet wird nach tatsächlichem Aufwand zu 90 € pro Stunde innerhalb dieses Rahmens. Erst dann entscheidest du.
Wenn Betrieb und Zuständigkeiten ungeklärt sind, beginnen wir mit dem Zustandsbericht. Ist das System stabil betreut und soll sich ein Ablauf ändern, beginnen wir mit der Lösungsskizze.
Alle Preise netto. Weiterentwicklung und Umsetzung rechnen wir mit 90 € pro Stunde ab.
Fragen
Nein, und das ist meistens auch die teuerste Variante. Wir fangen bei dem an, was schon läuft: anbinden, ergänzen, automatisieren. Neu gebaut wird, wo das Bestehende die Anforderung nicht mehr trägt — und dann in ablösbaren Schritten, nicht als Stichtagsprojekt.
Bei der Systemverantwortung steht der zuverlässige Betrieb eines bestehenden Systems im Mittelpunkt: Zustand klären, Zugänge sichern, stabilisieren und dauerhaft Verantwortung übernehmen. Bei der Systementwicklung soll sich fachlich etwas verändern — ein Ablauf, eine Verbindung oder die Anwendung selbst. Wenn Betrieb und Zuständigkeiten ungeklärt sind, beginnen wir mit dem Zustandsbericht; ist das System stabil betreut und soll sich ein Ablauf ändern, mit der Lösungsskizze.
Nein. In der Entwicklung können mehrere Beteiligte klar abgegrenzte Teile übernehmen; wir beschränken uns auf das, wofür wir geholt wurden. Für den laufenden Betrieb braucht es dagegen eine eindeutig benannte Gesamtverantwortung — sonst zeigen im Störfall alle aufeinander. Wer welchen Teil hat, klären wir im Kennenlernen.
Dann steht das drin. Die Skizze ist eine Entscheidungsgrundlage, kein Angebotsvorlauf. Ein Vorhaben, das sich nicht rechnet, kostet uns beide mehr als ein ehrliches Nein.
Wahrscheinlich, aber nicht als Systementwicklung. Wenn die Lösung fachlich tut, was sie soll, und nur Zugänge, Rechte, Sicherungen und Nachvollziehbarkeit fehlen, ist das unser Angebot Systemreife — dort geht es darum, Funktionierendes betriebsfähig zu machen, statt es zu verändern. Systementwicklung wird es erst, wenn sich fachlich etwas ändern soll oder die Basis nicht trägt.
Auf Wunsch wir — dann läuft es als Systemverantwortung weiter. Genauso gut übernimmt dein Team: Code, Zugänge und Dokumentation gehören dir vom ersten Tag an, und wir bauen nichts, das nur wir warten können.
Wir planen Vorhaben so, dass kleine, einzeln nutzbare Schritte entstehen. Wenn ein Projekt nur mit einem großen Team und einem einzigen Gesamtwurf funktionieren würde, sagen wir das offen ab. Für klar abgegrenztes Spezialwissen arbeiten wir mit erprobten Partnern; Vertrag, Steuerung und Verantwortung bleiben bei uns.
In dreißig Minuten klären wir, ob wir die richtige Ausgangslage sehen und ob eine Lösungsskizze der sinnvolle nächste Schritt ist. Du brauchst nichts vorzubereiten — der Ablauf, der dich stört, reicht als Ausgangspunkt.

Sascha Stelten
Geschäftsführer
Das Kennenlernen führe ich selbst.
Lieber anrufen? Du erreichst uns unter
+49 4204 277 999 7